Was macht eigentlich … ein Hörgeräteakustiker?

Forstwirtschaft_klein47 Eltern und ehemalige Schüler informierten am Erzbischöflichen St.-Joseph-Gymnasium über ihre Berufe und Studiengänge. Rund 180 Oberstufenschüler des Sankt-Joseph-Gymnasiums (SJG) und des Vinzenz-Pallotti-Kollegs (VPK) nahmen das Angebot wahr, sich bei Eltern und ehemaligen Schülern über deren Berufsalltag und verschiedene Studiengänge zu informieren. Die Angebotspalette reichte dabei von verschiedenen Wirtschaftsberufen über Ingenieur- und Naturwissenschaften bis hin zum medizinischen Bereich, Dualen Studiengängen, Tourismus, Medien, Dolmetschen und zu den Erziehungsberufen.

Die Schulpflegschaften der beiden konfessionellen Gymnasien hatten unter der Leitung von Christiane Habbig und Jutta Gröschl zum ersten Mal den Berufsinformationssamstag (BIS) in den Räumen des Mädchengymnasiums organisiert. „Viele Schüler waren schon gut durch das Internet, Berufsbörsen und durch die Angebote des Arbeitsamtes auf ihre Berufswünsche vorbereitet“, berichteten mehrere Referenten. „Auf dieses Wissen konnten wir prima aufbauen und konkrete Tipps geben.“ So verzichtete denn auch der eine oder andere Berufsvertreter irgendwann auf seinen vorbereiteten (Power Point-)Vortrag – und stieg direkt in das persönliche Gespräch ein.

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Einen breiten Einblick in die Berufswelt bot der Berufsinformationstag am St.-Joseph-Gymnasium.

Mit Erfolg: „Ich weiß jetzt genau, was ich nach meinem Abi machen möchte und worauf ich achten muss“, berichtete Kathrin nach ihrem Besuch bei den beiden Referenten für „Hotelfach“. „Ich treibe gerne Sport, daher habe ich mir sowohl den Vortrag der Sportstudentin als auch des Marineoffiziers angehört“, erzählte Jan. „Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass die Referenten nicht nur für ihren Beruf geworben, sondern auch die negativen Seiten aufgezeigt haben.“ Sophie und Leonie freuten sich, dass sich ihre Gesprächspartner aus dem Bankenbereich bzw. der Medizin über eine Stunde Zeit für sie allein genommen hatten: „Außerdem habe ich durch diesen Kontakt das Angebot erhalten, ein Praktikum bei dem Referenten zu machen“, ergänzte Leonie.

Durchweg positiv äußerten sich auf der anderen Seite auch die referierenden Eltern und ehemaligen Schüler: „In meinem Berufsfeld wird händeringend Nachwuchs gesucht. Ich finde es daher prima, hier die vielseitigen Möglichkeiten vorzustellen, die die Ausbildung bzw. das duale Studium ‚Hörgeräteakustik‘ bietet“, berichtete beispielsweise Andrea Hagen-Rien. Und auch die Leiterin einer Krankenpflegschule, die selbst vor vielen Jahren Schülerin am St.-Joseph-Gymnasium gewesen war, versicherte, dass sie zum nächsten BIS kommen werde – auch wenn sich insgesamt nur drei Mädchen für ihren Beruf interessiert hätten.

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