Kategorie-Archiv: Chemie

„Berlin liegt an der Nordsee!“

Mit der kühnen Behauptung, Berlin liege an der Küste, hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses BioGeoChemie der Jahrgangsstufe 9 auseinanderzusetzen. Der Wissenschaftsladen Bonn spielte mit den Schülerinnen und Schülern am 25. September ein Planspiel, in dem es um die fiktive Neugestaltung der Schulkantine ging – und mit der Frage, was Gewässer damit zu tun haben, auch wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe liegen.

Zertifizierter Fisch, Reduzierung und Recycling von Verpackungsmüll, die Problematik von aus Reinigungsmitteln stammender Mikroplastik in Gewässern sowie die Länge von Transportwegen waren Themen, mit der sich der Kurs beschäftigte. Im Planspiel schlüpften die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen von Interessensvertretern, die bei der Planung einer neuen Kantine miteinander diskutieren: Lehrer, die Frau aus der Bauverwaltung, der Mann von Hygieneinstitut, die Vertreterin der örtlichen Umweltinitiative, der Koch. Sie argumentierten aus einer fremden Perspektive und vertraten (möglicherweise) eine andere Meinung als die eigene. Sie alle unter einen Hut zu bekommen und gemeinsam eine Lösung zu finden, war das Ziel des Planspiels.

Indem Fürsprecher für gesunde, abwechslungsreiche Ernährung oder für die Außendarstellung der Schule auf Vertreter für erschwingliche Mahlzeiten oder Verfechter des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit traten, erkannte die Gruppe, wie wir mit unserem Konsum und unserem Verhalten den Zustand der Meere und Ozeane beeinflussen, auch wenn wir weit weg von diesen Gewässern wohnen – wenn auch nicht unbedingt in Berlin.

Helmut Gaßmann

Hervorragende Leistungen bei der Chemie-Olympiade

Fabian Ketter, Q2, und Kieran Didi, Q1, gehören zu den 20 besten Wettbewerbsteilnehmern der zweiten Runde der Internationalen Chemie-Olympiade 2017 in NRW. Sie haben sich damit für das vom 11. bis 14. Februar 2017 bei Bayer Leverkusen stattfindende Landesseminar qualifiziert, wo sie ihre theoretischen wie praktischen Fähigkeiten weiterentwickeln konnten. Beide Schüler qualifizierten sich aufgrund ihrer Leistungen zudem für ein 14-tägiges Forschungspraktikum an der Uni Bonn.

Heribert Wald

Begeisterte Jung-Chemiker

chem-olympDie zweite Runde der Internationalen Chemie-Olympiade haben sie absolviert, jetzt warten Celia Hartmann, Fabian Ketter, Viola Merk (alle Stufe 12), Marvin Alberts und Kieran Didi (beide Stufe 11) auf die Ergebnisse der Klausur und hoffen auf das Erreichen der dritten Runde.

Alle fünf haben sich in ihrer Freizeit mit Begeisterung den Aufgaben gewidmet, mit denen sie sich für die Klausur vorbereiten konnten. „Selbstständig zu recherchieren und die Aufgaben zu lösen, hat mir großen Spaß gemacht, berichtet Celia. Diese Eigen-initiative bringt mir auch viel für den Unterricht.“ Viola schätzt das themenübergreifende Arbeiten und die Herausforderung: „Die Aufgaben gehen weit über das, was wir im Chemieunterricht machen, hinaus.“ Kieran ergänzt: „Bei der Chemie-Olympiade kann ich freie Kapazitäten nutzen, die im Unterricht nicht belegt sind.“

Schulleiter Michael Bornemann lobt das Engagement der jungen Wissenschaftler: „Man darf zeigen, dass man gut ist! Es wäre schön, wenn ihr als Ansprechpartner für jüngere Schüler fungieren könntet und sie ermutigt, ebenfalls an Wettbewerben teilzunehmen.“

Heribert Wald, der einige der Teilnehmer im Fach Chemie unterrichtet und ihnen den Wettbewerb nahegelegt hat, erklärt: „ Die Aufgaben könnte kein Student am Ende des Grundstudiums so aus dem Stegreif beantworten – man muss schon sehr gut sein und viel Engagement zeigen, um an der Olympiade erfolgreich teilnehmen zu können. Allein etwa 20 bis 30 Stunden müssen investiert werden, um die Aufgaben in der ersten Runde zu bearbeiten.“ Es ging darum, den Zusammenhang zwischen steigender CO2-Konzentration – verantwortlich für den Klimawandel – und der Kalkbildung durch Meereslebewesen zu verstehen. Ein weiteres Aufgabengebiet der ersten Runde bezog sich auf leuchtende Meerestiere und Farbstoffe.

In Nordrhein-Westfalen nahmen 324 Schüler die Herausforderungen der ersten Runde an, wovon sich 184 Nachwuchs-Chemiker für die zweite Runde qualifizierten, darunter die fünf Kandidaten unserer Schule. Die 20 Besten aus Nordrhein-Westfalen nehmen schließlich an einem mehrtägigen Landesseminar im Februar 2017 teil, wo sie mit Vorträgen und Übungen im Fach Chemie aus- und weitergebildet werden. Die Vortragenden sind zumeist ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympiade und reichen von Studierenden und Promovierenden bis hin zu Universitätsdozenten. Bestandteil der dritten Runde sind auch zwei Klausuren von jeweils vier Stunden.

Die vier besten Teilnehmer deutschlandweit werden dann in einer vierten Runde in Kiel ermittelt. Sie vertreten unser Land bei der Siegerrunde der Internationalen Chemie-Olympiade 2017 in Bangkok reisen. Ob einer unserer fünf dabei sein wird?

Vorweihnachtliches Glitzern

adventbaum-chemieDer Leistungskurs Chemie der Stufe 12 war in Sachen Adventsdekoration kreativ tätig und hat mit seinem Lehrer Heribert Wald einen funkelnden Adventsbaum aufgebaut. In den Kolben befinden sich geheimnisvolle Flüssigkeiten.

Chemie-Olympiade: Zweite Runde

chemie1Auch in diesem Jahr sind wir stolz auf unsere erfolgreichen Teilnehmer an der Internationalen Chemie-Olympiade (v.l.): Celia Hartmann, Fabian Ketter, Viola Merk (alle Stufe 12), Marvin Alberts und Kieran Didi (beide Stufe 11) qualifizierten sich für die zweite Runde, die am Freitag, 2. Dezember 2016, ansteht. Dann müssen sie in einer dreistündigen Klausur verschiedene Aufgaben lösen.  Die 2o besten Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen erreichen die dritte Runde.  Schulleiter Michael Bornemann (l.), der den jungen Wissenschaftlern ihre Teilnahmeurkunden am 29. November 2016 überreichte, und Chemielehrer Heribert Wald gratulierten ihnen und wünschten ihnen viel Erfolg für die nächste Runde. (Heribert Wald)

Ausführlicher Bericht folgt!

Hans-Riegel-Fachpreis für Viola Merk

viola-merkViola Merk aus der Jahrgangsstufe 12 erreichte mit ihrer Facharbeit im diesjährigen Wettbewerb um den Hans-Riegel-Fachpreis den 3. Platz im Fach Chemie. Ihr Thema: „Untersuchung zur Verbesserung der Stabilität von anthocyanhaltigen Stoffen am Beispiel von Erdbeer- und Rotkohlsaft“. Viola untersuchte die Haltbarkeit dieser natürlichen, aber sehr empfindlichen Farbstoffe.
Im Rahmen der Preisverleihung im Festsaal der Universität Bonn am 31. August hielt Professor Dr. Johannes Beck die Laudatio Weiterlesen