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Beruf und Soziales: Schülerinnen und Schüler im Praktikum

niklas-schmitz-und-nicolas-kaufmann-hausaufgabenhilfe-bei-abenteuer-purDie Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Sankt-Joseph Gymnasiums in Rheinbach absolvierten im Januar 2017 ein Berufs- oder Sozialpraktikum als Vorbereitung auf die spätere Arbeitswelt. Für ehemalige VPK-Schüler war aufgrund bestehender Regelungen ein Berufspraktikum erlaubt; die SJG-Schülerinnen hingegen hatten die Möglichkeit, ein Sozialpraktikum zu absolvieren. In den nächsten Jahren werden alle Schülerinnen und Schüler des SJG für die elfte Klasse (Q1) einen Sozialpraktikumsplatz suchen; das Berufspraktikum wird in der neunten Klasse stattfinden.

Die Schülerinnen und Schüler konnten für sich einen dreiwöchigen Praktikumsplatz in einem Betrieb oder in einer sozialen Institution auswählen. Der erste Schritt für ein erfolgreiches Praktikum ist die Auswahl des Praktikumsplatzes. Gespräche mit Freunden, Eltern oder Infos aus dem Internet können da weiter helfen. Informationsveranstaltungen von Frank Rollmann und Martin Stoffel, beide Koordinatoren für das Praktikum in der Jahrgangsstufe 11, erläuterten Verfahrensweisen und gaben hilfreiche Tipps.

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Aaron Maschke verarbeitet Metall.

Nachdem ein interessanter Praktikumsplatz erreichbar scheint, ist es die Aufgabe des/der Schülers/-in, eine Bewerbung an den Praktikumsgeber zu schreiben. Wenn es eine positive Rückmeldung gibt, so muss ein Formular vom Praktikumsgeber für die Schule ausgefüllt werden, in welchem Kontaktdaten und andere Informationen für die Schule enthalten sind. Falls der Praktikant nicht angenommen wird, so muss weiter gesucht werden. Deshalb ist es sinnvoll, sich für mehrere Praktikumsplätze zu bewerben. Sollte die eigenständige Suche fehlschlagen, wird ein Praktikumsplatz von der Schule vorgeschlagen.

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Yannik Esser verschönert die Seniorenresidenz.

Während des Praktikums zeichnet eine Lehrkraft für eine Schülerin bzw. einen Schüler verantwortlich, inklusive eines Besuches während der Arbeitszeit, um im Bedarfsfall jegliche Probleme bezüglich des Verhaltens oder der Art der Arbeit mit dem/der Praktikanten/-in bzw. dem Arbeitgeber zu klären und zukünftige zu vermeiden.

Nach dem Praktikum wird jeder/jede Schüler/-in einen kurzen Praktikumsbericht über die gesammelten Eindrücke schreiben und unter Umständen Kritik am Programm äußern. Diese Evaluation wird zukünftigen Praktikanten/-innen bereit gestellt, um deren Auswahl eines Praktikumsplatzes zu vereinfachen.

Markus Kleuer berät in der Apotheke.

Markus Kleuer berät in der Apotheke.

Die Mädchen waren dazu verpflichtet, an sozialen Einrichtungen wie beispielsweise Kindergärten, Krankenhäusern oder Altenheimen ein Praktikum zu absolvieren. Den Jungen unterdessen war es ein letztes Mal möglich, ein Berufspraktikum zu machen. Hier wurden Stellen wie Supermärkte, Grundschulen, Vermessungsbüros und viele mehr gewählt.

In den drei Wochen nach den Weihnachtsferien hatten die Schülerinnen und Schüler viel Gelegenheit, um auf ihren Arbeitsstellen, z.B. in einer Grundschule, Rechtsanwaltskanzlei, Seniorenresidenz, Apotheke oder in Rheinbach in der Kaserne, an einer Grundschule oder im Krankenhaus Erfahrungen zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen und das Berufsleben nach der Schule kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich neuen Herausforderung stellen und durften vielseitige, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben übernehmen. Jede und jeder konnte für sich in Erfahrung bringen, ob ihr oder ihm die Tätigkeit gefällt und ob diese eine Zukunftsperspektive für die weitere Karriere darstellt.

Auch wenn die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des SJG während der Praktikumszeit oft anstrengende und auch hin und wieder stressige Tätigkeiten erledigen mussten, ziehen die meisten Schülerinnen und Schüler ein positives Fazit.

In einer Befragung war der Großteil der Schülerinnen und Schüler dafür, dass das Praktikum noch länger hätte gehen sollen und  dass ihnen die Zeit während des Praktikums besser gefallen hat als Schule.

Auch wenn das Praktikum nicht den Vorstellungen der Schülerinnen oder Schüler entsprach und sie in der gewählten Praktikumsbranche keine Zukunft für sich sahen, war es für jede Schülerin und jeden Schüler eine gute Erfahrung.

Felix Schmidt, Bendt Winnen – Jgst. 11

Im Folgenden finden Sie Praktikumseindrücke einzelner Schülerinnen und Schüler:

SJG-Praktikum 2017